Diablo 4: Hype alleine wird diesmal nicht funktionieren

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Das Diablo-Franchise hat in den letzten Jahren den Wringer durchgemacht. Der vielbeschworene dritte Eintrag war vollkommen in Ordnung, abgesehen von frühen Serverproblemen, aber das ins Stocken geratene Handyspiel und das jetzt berüchtigte Zitat von Wyatt Cheng („Habt ihr keine Telefone?“) Enthüllten eine Kluft zwischen Blizzards Plänen für Diablo und was Fans wollten eigentlich für die berühmte ARPG.

Diablo 4 könnte dann als Erlösungsbogen des Dungeon-Crawlers dienen. Obwohl der erste Trailer bereits im November 2019 veröffentlicht wurde, befindet er sich noch in der frühen Entwicklung. Die eine konkrete Information, die Fans über die haben Erscheinungsdatum von Diablo 4 ist, dass es nicht im Jahr 2021 oder in der Tat bald herauskommen wird. Immerhin ging dieses Franchise einmal 12 Jahre ohne Spiel.

Weg des Exils

Ein bisschen Hype steckt hinter der Popularität von Diablo, aber das vierte Spiel wird einen harten Kampf haben, um die gleiche Begeisterung wie sein Vorgänger zu erzeugen. Ignorieren der Reaktion auf Diablo ImmortalDer Marktplatz für Plünderungen und Dungeon-Crawler ist überfüllt. Borderlands, Torchlight, Grim Dawn und Path of Exile sind äußerst beliebte ARPGs.

Das vielleicht schlimmste war jedoch die Tatsache, dass Diablo 3 flach wie eine Pfütze war. In dieser Hinsicht hat Path of Exile Blizzard bereits geschlagen. Das kostenlose Spiel verfügt über einen komplexen Fähigkeitsbaum mit mehr als 300 Aktiv- und Unterstützungsfähigkeiten. Es wird auch ständig aktualisiert, obwohl Eurogamer das beschrieben hat Start der jüngsten Erweiterung - Ultimatum - als "katastrophal".

Auf jeden Fall muss Blizzard den Einfluss von Path of Exile auf Diablos Markt nutzen, um die Entwicklung des vierten Spiels zu informieren. 

Mikrotransaktionen

Diablo 4 wird mit ziemlicher Sicherheit beim Start erfolgreich sein, aber das Spiel muss eine erweiterte Wiederspielbarkeit aufweisen - und nicht nur, um die Fans zu unterhalten. Mikrotransaktionen sind Blizzards Brot und Butter. Die beliebtesten Titel wie Overwatch und Hearthstone werden zumindest teilweise durch kleine Einkäufe finanziert. Und wie das Echtgeld-Auktionshaus im dritten Spiel zeigt, war es auch Diablo.

Hier könnte der Hype-Zug entgleisen. Diablo-Fans sind älter als Overwatch-SpielerZum Beispiel, und sie können traditionell zu einem Fehler sein. Der Grund, warum Immortal in dem Moment, in dem es erwähnt wurde, floppte, ist, dass es sich um ein kostenloses Spiel handelt, das durch Mikrotransaktionen finanziert wird. Blizzard muss den letzten Punkt nicht einmal bestätigen. Es ist die beliebteste Finanzierungsquelle für mobile Apps.

Auction House

Das Auktionshaus war bei den meisten Fans nicht beliebt und wurde schließlich als Geste des guten Willens für die Spieler aus Diablo 3 entfernt. Es gab jedoch einen bedeutenden Teil der Spieler, die das Spiel ignorierten, um im Auktionshaus zu handeln. Beide Ergebnisse könnten Diablo 4 auf völlig unterschiedliche Weise beeinflussen, aber es ist schwer zu erkennen, dass das Franchise das Kriechen des 'Freemium'-Modells vermeidet. 

Zusammenfassend kann sich Blizzards geliebter Dungeon-Crawler nicht nur auf den Namen Diablo verlassen, um den ARPG-Markt wieder zu erobern.